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Dezimierte DJK-Damen bezwingen Schwabing

Mit einer dezimierten Mannschaft und ohne Coach (Franzi Mayer und die Spielerinnen des Jahrgangs 91 waren bei der Nordbayerischen Meisterschaft gefordert) bezwang die DJK Bamberg in ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison die Bundesligareserve aus Schwabing mit 63:52. Mit Kapitän Hanna Beck als Spielertrainerin starteten die Bambergerinnen gut in die Partie und führten schnell 4:0 (1.Min.) schafften es aber nicht die Centerin Vargas-Sotomonte, die in der ersten Halbzeit 12 ihrer 14 Punkte erzielte, unter Kontrolle zu bringen, sodass man nach den ersten zehn Minuten leicht im Hintertreffen lag (13:15). Auch im zweiten Viertel gestattete die DJK vor allem unter dem Korb zu viele einfache Punkte, blieb aber durch Punkte von Lachmann und Hirmke weiterhin an den Gastgeberinnen dran (29:30, 20.Min.). Auch im dritten Viertel schafften es die Oberfränkinnen, trotz einer Punkteserie von Beck, nicht an den Münchnern, denen man eigentlich individuell überlegen war, vorbei zu ziehen. In dieser Phase punktete beim MTSV vor allem Streng (20 Punkte insgesamt). Im vierten Viertel platzte dann endlich der Knoten und die DJK konnte durch eine aggressivere Abwehrleistung die letzten zehn Minuten mit 20:8 für sich entscheiden und ließen in den letzten vier Minuten nur einen Punkt zu. Zwar versuchten die Oberbayern noch einmal durch eine Zonenpresse näher heranzukommen (58:52, 39.Min.), doch verwandelte man die Freiwürfe am Schluss sicher und konnte den hochverdienten 63:52-Sieg einfahren.

DJK Bamberg: Lachmann 16, Hirmke 14/1, Beck 11, Zeis 9, Schaad 9/1, Hellmann 4, Hümmer

Vorschau: Am Sonntag (12 Uhr) sind die Regionalliga Basketballerinnen der DJK Bamberg beim MTSV Schwabing zu Gast. Dabei werden nur sieben Spielerinnen die Reise nach München antreten können, da die Spielerinnen des Jahrgangs `91 (Ehm, Gut, Liebl, Lohneiß, Stößel) und Coach Franzi Mayer zeitgleich bei der Nordbayerischen Meisterschaft gefordert sind. Zudem ist Co-Trainerin Karo Rieger beruflich verhindert, sodass dem Team um Kapitän Hanna Beck kein Coach zur Verfügung stehen wird. Trotz des hohen Sieges im Hinspiel (60:43), darf die Bundesligareserve auf keinen Fall unterschätzt werden, da diese vor allem im letzten Spiel mit den starken Leipzigerinnen lange mithalten konnten und nur knapp den Sieg verfehlte (79:82). Vor allem die Centerspielerin Streng bereitete im Hinspiel Probleme, als sie den Oberfränkinnen als einzige Paroli bieten konnte und mit ihren 19 Punkten in der Offense herausstach, aber auch Pfettner (13.5 Punkte im Schnitt) gehört zu den Top-Scorerinnen der Liga. Trotz der vielen Ausfälle will die DJK aber versuchen sich mit einem geschlossenen Mannschaftsspiel auf ihre Stärken zu konzentrieren, die vor allem im Fast-Break und auf der Centerposition liegen. Wenn alle sieben Spielerinnen von Anfang an hellwach sind und sich keine leichtsinnigen Fehler wie in den letzten Partien erlauben, stehen die Chancen auf einen Sieg bei den Oberbayern gut.

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