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DJK-News - D1 bleibt in Heidelberg chancenlos

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D1 bleibt in Heidelberg chancenlos

Familiär ist es zugegangen am späten Samstagnachmittag in der Heidelberger ISSW-Halle 700 im Neuenheimer Feld. Das Spitzenspiel der 2. Liga Südost der Basketballerinnen hatte Kämpferherz Eva Marschall in die Heimat an den Neckar geführt. Ihre Verwandten und ihr Freundeskreis waren unter den rund 450 Zuschauern als Fans des Gastes aus Oberfranken gut auszumachen. Dennis Czygan, der Trainer des ungeschlagenen Tabellenführers, freute sich, „meine ehemalige Jugendspielerin“ zu sehen. Auf dem Parkett nichts Neues: Die BasCats des USC Heidelberg zeigten der DJK Don Bosco Bamberg bei ihrem 78:61 (44:27)-Heimsieg wie schon im Hinspiel (92:71) erneut früh und deutlich ihre Grenzen auf.

Die Heidelbergerinnen dürften nach zwölf Erfolgen bislang gegen die durchwegs überforderte Konkurrenz 2. Liga auf dem Weg zurück in die Bundesliga nicht aufzuhalten sein. An den Bambergerinnen vorbeigezogen und nun Tabellenzweiter ist die TS Jahn München nach ihrem 62:50-Heimsieg über die Qool Sharks Würzburg (5.). Allerdings: Für USC-Coach Czygan steht der Finalgegner in den Play-offs mit der DJK Don Bosco offenbar schon fest. „Man sieht sich im Finale“, konstatierte er am Samstagabend.

Die ersten sechs Punkte für die Mannschaft von Trainer Konstantin Hammerl erzielte die U18-Nationalspielerin Magdalena Landwehr. Nach dem 10:6 nach fünf Minuten nahmen die Heidelberger Basketballerinnen Fahrt auf, lagen nach dem ersten Viertel mit 26:12 vorn und setzten sich bis auf 34:12 nach 13:39 Minuten ab – das Spiel war gelaufen. Knapp mit 18:15, 18:17 und 16:17 gingen die Viertel 2 bis 4 aus – wohl aus zwei Gründen: Die Hammerl-Truppe gab einerseits weiter ihr Möglichstes, während auf USC-Seite Coach Czygan allen seinen Spielerinnen mit viel Einsatzzeit die Chance eröffnete, sich zu zeigen.

Zwei Treffer mehr aus der Nahdistanz, zwei Dreier mehr und sieben versenkte Freiwürfe mehr machen die 17 Punkte Unterschied aus, verrät die Statistik. DJK-Trainer Hammerl macht zudem ein „katastrophales Rebounding“ neben 53 Prozent Trefferquote von der Freiwurflinie (8/15) vor allem für die Niederlage verantwortlich. „Wir haben besser gespielt als im Hinspiel. Wir haben – noch – nicht so gut gespielt, wie wir vielleicht könnten“, erklärt er. Das 61:78 sei „für uns umso mehr Antrieb, unsere Saison – in Heidelberg – so nicht enden zu lassen. Wir wollen wiederkommen.“ Auch nach Hammerl soll es also nicht das letzte Spitzenspiel in dieser Saison gewesen sein.

Bundesligareif treten die Heidelbergerinnen nicht nur nach Hammerls Einschätzung in der 2. Liga auf. Wer hier mithalten will, muss einen „Sahnetag“ erwischen, von der ersten bis zur letzten Spielerin. Hammerl: „Insgesamt war das kein so schlechter Auftritt von uns, allerdings auch nicht der Tag unseres Lebens.“ Ramona Hesselbarth lobt der 24-jährige DJK-Übungsleiter, „sie ist 2019 bislang sehr gut aufgelegt“. Zehn defensive Rebounds holte Victoria Waldner, nach vier Punkten und fünf Fouls war für die US-Amerikanerin die Partie nach 35 Minuten beendet. Ihre Landsfrau DaJonee Hale traf einen ihrer sieben Wurfversuche aus der Nah- und Mitteldistanz sowie zwei von vier Dreiern. Von der Leistung her explodiert ist keine der Bamberger Leistungsträgerinnen angesichts der Heidelberger Übermacht.

Für den Heidelberger Coach Czygan war „es ein höchst attraktives Spiel für die Zuschauer. Obwohl wir das Spiel von Anfang bis Ende unter Kontrolle hatten, hat Bamberg nie aufgesteckt. Dadurch konnten wir allen zehn Spielerinnen viel sinnvolle Spielzeit geben, was uns im weiteren Verlauf der Saison helfen wird.“

BasCats USC Heidelberg: Gianotti (15 Punkte/2 Dreier), Nash (14), Palenickova (10/2), Spatzier (9/2), Daub (8), Zipser (8), Arthur (6/2), Meusel (3), Lummer (3/1), Chatzitheodoros (2) / DJK Don Bosco Bamberg: Grbic (10/2), Landwehr (10), Lukovic (10), Hesselbarth (9/2), Hale (9/2), Förner (5/1), Waldner (4), Barth (2), Marschall (2) / Zuschauer: 450.

Text: www.infranken.de/Fränkischer Tag

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