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D1 macht Ausflug in die Landeshauptstadt

Zwei Auswärtsspiele haben die Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg (2.) in der 2. Liga Südost in diesem Jahr noch zu bestreiten. Zu großer Form auflaufen muss die Mannschaft von Trainer Konstantin Hammerl, wenn sie am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellennachbarn TS Jahn München (3.) bestehen und erster Verfolger des souveränen Spitzenreiters BasCats USC Heidelberg bleiben will.

Den Münchnerinnen schreibt DJK-Coach Hammerl „große Ziele und Erwartungen“ zu. Demnach kann es für die Gastgeberinnen nur darum gehen, in ihrer Vereinshalle an der Weltenburger Straße einen Heimsieg einzufahren, um die Bamberger Basketballerinnen vom zweiten Platz der Rangliste zu verdrängen. Nach Hammerl kann Jahn-Trainer Rüdiger Wichote für dieses Vorhaben „auf viele erfahrene Spielerinnen“ bauen, die „immer noch besser werden und ziemlich viel Selbstvertrauen“ mitbringen, gestützt auf „ein starkes Umfeld“.

Die Persönlichkeit der TS Jahn schlechthin ist Anne Delafosse, geborene Breitreiner. Die 34-jährige, 1,83 Meter große Flügelspielerin blickt auf 165 Länderspiele (damit bundesweit die Nr. 1), sechs deutsche Meisterschaften und vier Pokalsiege mit dem TSV Wasserburg, einen französischen Titel und Pokalerfolge in Spanien (1) und Polen (2) zurück. Immer noch kann die Distanzschützin (14,0 Punkte im Schnitt pro Partie in dieser Saison) Spiele entscheiden.

Selbst längst etabliert, profitieren von Delafosses Erfahrung dennoch Spielerinnen wie Emily Bessoir (12,7 Punkte, 7,3 Rebounds), die im Sommer zusammen mit den Bamberger Talenten Magdalena Landwehr und Julia Förner die U18-Europameisterschaft für Deutschland gewann, Verena Seligmann (12,0 Punkte), Anna Heise (11,3) und Christina Schnorr (10,5). Bisher gelang es, den Abgang der Leistungsträgerin Leonie Fiebich zum Serienmeister TSV Wasserburg aufzufangen.

Zuletzt gewann die TS Jahn knapp mit 67:66 bei den Rhein-Main Baskets (6.). Zuvor hatten die Münchnerinnen dem Titelanwärter aus Heidelberg einen großen Kampf geboten (67:76), gegen den die DJK weitaus weniger Land gesehen hatte (71:92). Trainer Hammerl erwartet von seinem DJK-Team in München, dass es „die körperliche Stärke, die Energie und die Erfahrung des Gegners annimmt“. Es gelte, das „eigene Spiel über die gesamten 40 Minuten“ durchzuziehen, und dabei seien „leichte und dumme Fehler“ zu vermeiden.

Text: www.infranken.de/Fränkischer Tag

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