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DJK-Damen erringen Arbeitssieg gegen Ludwigsburg

Mehr Mühe als vor der Partie erwartet hatten die Damen der DJK Don Bosco Bamberg am 7. Spieltag der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Südost am vergangenen Samstag im Duell mit den BSG Basket Ladies aus Ludwigsburg. Letztlich gewannen die Schützlinge von DJK-Trainer Konstantin Hammerl nach 40 durchwachsenen Minuten mit 57:48.

Im ersten Viertel schien den Bambergerinnen mit der aus priavten Gründen fehlenden Da Jonee Hale ihre ordnende Hand völlig zu fehlen. Während die DJK-Damen selbst einfachste Wurfchancen ungenutzt ließen, überraschten die Gäste aus der Barockstadt mit teilweise einfachen Würfen direkt unter dem Korb. Dazu ging auch noch das Reboundduell klar an die BSG (9:17). Da half auch die frühe Bamberger Auszeit (4. Minute) mit den lautstarken Anweisungen ihres Headcoaches nicht. Mit 4:13 ging es in die erste Viertelpause.

Nach weiteren fünf Minuten leuchtete in der Graf-Stauffenberg-Halle aber schon eine 18:13-Führung für die Oberfranken von der Anzeigetafel. Mit einem 14:0-Lauf schien das Spiel schon zu Gunsten der Domstädter zu kippen. Die BSG-Ladies konnten das Geschehen bis zur Halbzeitpause aber noch ausgeglichen gestalten, sodass es mit einer 22:20-Führung für die DJK in die Halbzeitpause ging.

Bei den lange dauernden Kabeinenansprachen schien DJK-Coach Hammerl die besseren Worte gefunden zu haben. Denn seine Schützlinge gingen in der Folgezeit beherzter zum Korb, die Würfe fielen hochprozentiger und auch im Rebound packten sie vehementer zu. Bis zum 37:23 (26. Minute) bauten die „Krokodile“ ihren Vorsprung aus und die meisten der knapp 100 Zuschauern wähnten schon, dass eine Vorentscheidung damit gefallen ist.

Doch nach der letzten Viertelpause (43:31) wurden die Gastgeberinnen wieder nachlässig und gestatteten den Schwaben wieder Morgenluft zu schnppern. Bis auf sieben Punkte (54:47) kam der Aufsteiger wieder heran. Doch danach gelang ihnen kein Feldkorb mehr, sodass die Don-Bosco-Mädchen mit 57:48 als Sieger vom Feld gingen.

BSG-Coach Tomas Vilkius bemängelte vor allem den unachtsamen Umgang mit dem Sportgerät (DJK: 14 Turnovers/BSG: 24) als eine wesentliche Ursache für die Niederlage: „Unsere vielen Ballverluste haben uns natürlich sehr weh getan. Und danach haben wir etliche gut heraus gespielte Würfe leider nicht getroffen. Im ersten Viertel haben wir unseren Gegner mit einer guten Transition-Defense überraschen können. Aber ein gutes Viertel reicht eben nicht aus, ein Spiel zu gewinnen.“

DJK-Übungsleiter Konstantin Hammerl war wieder einmal mit der fehlenden Konstanz seines Teams unzufrieden: „Nach dem ersten Viertel haben auch meine Spielerinnen begonnen, Basketball zu spielen. Man hat gesehen, dass uns Da Jonee (Hale) schon gefehlt hat. Dafür ist heute Ivana (Grbic) in die Bresche gesprungen und hat das Heft in die Hand genommen.“

Während die Wurfquoten auf niedrigem Niveau für die Bamberger sprechen (45%/ 37%) ging das Reboundduell klar zugunsten der Ludwigsburger (35/47). Hier gab es mit Victoria Waldner (10 Punkte/11 Rebounds) und Viktoria Krell (10/10) gleich zwei Spielerinnen die ein Double-double erreichten. Überragend sind zudem noch die sieben Assists und fünf Steals von der Top-Scoerein der Partie Ivana Grbic, die damit die effektivste Spielerin der Partie war.

Für die DJK Don Bosco Bamberg war das das letzte Heimspiel in diesem Kalenderjahr. Nach dem Auswärtsspiel am kommenden Sonntag bei der TS Jahn München geht es erst Mitte Dezember bereits in das Rückspiel bei den BSG Basket Ladies in Ludwigsburg.

DJK Don Bosco Bamberg: Grbic (16 Punkte/1 Dreier), Lukovic (13), Waldner (10), Landwehr (9), Hesselbarth (4), Förner (3/1), Marschall (2), Barth, Hager, Kühhorn;

BSG Basket Ludwigsburg: Banozic (12/2), Krell (10), Berry (8), Elbert (7/1), Kucera (6), Bozic (5), Konstantinidou, Rathfelder, Stöckle, Yesilova;

Schiedsrichter: Simon Moritz (Kulmbach), Ahmet Sirtmac (Ludwigsburg);

Zuschauer: 100.

Foto: www.sportpress-bamberg.de

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