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D1 will Aufwärtstrend gegen Ludwigsburg nutzen

Mit drei Siegen zuletzt haben sich die Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg auf den dritten Tabellenplatz der 2. Liga Süd vorgearbeitet. Der Aufwärtstrend soll anhalten, wenn es an diesem Samstag (18.30 Uhr) in der Graf-Stauffenberg-Halle gegen den Neuling und Letzten der Rangliste, BSG Basket Ladies Ludwigsburg, geht.

Der Bamberger Trainer Konstantin Hammerl warnt davor, die Heimaufgabe zu unterschätzen, auch wenn sich der Gast aus der Metropolregion Stuttgart in der ersten Runde des DBBL-Pokals Mitte September mit 57:77 geschlagen geben musste: „Wenn wir in dieser Saison bisher etwas hart lernen mussten, dann das, dass es keine einzige leichte Sekunde auf dem Feld gibt.“ In der Tat: Im mit 79:71 gewonnenen Frankenderby bei den Qool Sharks Würzburg (6.) jüngst gelang es den Bambergerinnen erstmals in dieser Saison, über weite Strecken der Partie ihr Potenzial abzurufen, die Erfolge zuvor bei der SG Weiterstadt (8./62:60) und gegen den TV Schwabach (7./66:57) waren beileibe keine Selbstläufer. Vor allem offensiv lief es mitunter nicht bei der DJK.

Die Bamberger Schwierigkeiten, in Weiterstadt zu gewinnen, lässt die per Wildcard als Regionalliga-Siebte aufgerückte BSG auf ihre Chance hoffen. Bei ihrem 63:71 gegen die SGW zuletzt „standen sich die Ludwigsburgerinnen einfach etwas selbst im Weg, leisteten sich einfache Ballverluste und machten Fehler in der Pick-and-Roll-Verteidigung“, sagt Hammerl. „Dass sie all das durchaus abstellen können, haben sie aber auch schon sehr eindrucksvoll gezeigt.“

Der DJK-Coach blickt voraus: „Es erwartet uns eine im Offensivrebound unheimlich starke Mannschaft, die ihr Heil vor allem in Würfen aus der Distanz sucht. Beinahe die Hälfte aller Abschlüsse kommen von jenseits der Drei-Punkte-Linie.“ Auch wenn diese Würfe bisher nicht konstant gefallen seien, „müssen wir in höchstem Maße gewarnt sein“. Die Ludwigsburgerinnen hätten nun einige Male den Kürzeren gezogen, „haben nichts zu verlieren und werden umso mehr brennen“.

Mit einem „Rebound-Riecher“ ausgestattet sieht Hammerl die 33-jährige Viktoria Krell (11,4 Rebounds pro Spiel im Schnitt, 5,2 offensiv). Mit 13,6 Punkten durchschnittlich ist Krell zudem die beste Ludwigsburger Werferin. Ihr am nächsten kommen Leonie Elbert (13,2 Punkte) und die kanadische Centerin Alexandra Berry (10,2 Punkte, 7,8 Rebounds), „die kein Pardon kennt“, sagt Hammerl.

Er muss am Samstag auf die US-Amerikanerin DaJonee Hale verzichten, die aus privaten Gründen in ihrer Heimat weilt.

Text: www.infranken.de/Fränkischer Tag

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