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D1 spielt im Franken-Derby gegen Liga-Neuling Schwabach

Zwei Pluspunkte fest einkalkuliert haben dürften die Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg (8.), wenn sie an diesem Samstag (14.30 Uhr) den Aufsteiger Kia Metropol Baskets Schwabach (5.) zum fränkischen Derby der 2. Liga Süd in der Graf-Stauffenberg-Halle empfangen. In diesem Heimspiel soll die US-amerikanische Centerin Victoria Waldner ihr Saisondebüt im DJK-Dress nach ihrer Rückkehr nach Bamberg geben.

Hoffen Trainer Konstantin Hammerl und seine Mannschaft, nach einem durchwachsenen Rundenstart, auch bedingt durch einen Punktabzug am grünen Tisch, darauf, durchstarten zu können, kommen die Mittelfränkinnen sicher durchaus selbstbewusst an die Regnitz. Ihre Bilanz bisher in der 2. Liga Süd: zwei Niederlagen (52:72 in Ludwigsburg, 70:77 gegen die Rhein-Main Baskets) und zuletzt zwei Siege (80:53 in Weiterstadt, 74:73 nach Verlängerung gegen Würzburg) – und das mit der aus Heidelberg gekommenen Spielmacherin Brooke Elizabeth Le Mar (USA) als einziger Ausländerin. Nicht nur, weil Coach Hammerl das Wirken der Gegner auf dem Parkett akribisch studiert und analysiert, sind die Schwabacherinnen keine Unbekannten in Bamberg.

Lea Vatthauer, Anna Bimazubute, Anna Furman, Diana Fett und Katharina Kreklau haben zumindest in Bamberg trainiert oder trugen (als Jugendliche) das Trikot des SC Kemmern oder der DJK. Nicht gewehrt hätten sich die Schwabacher Verantwortlichen wohl, hätte eine Spielerin aus dem Bamberger Programm vor dieser Saison den Weg in den Süden Nürnbergs gefunden. Mit den besten Werten in dieser Saison bislang warten bei den Metropol Baskets Brooke Le Mar (19,5 Punkte/5,3 Rebounds im Schnitt), Anna Furman (10,0/7,0), Lea Vatthauer (10,5/5,3) und Theresa Heinz (8,0/7,5) auf.

Für DJK-Trainer Hammerl ist Neuzugang Brooke Le Mar „der Dreh- und Angelpunkt“ des Schwabacher Spiels. „Sie ist quasi an wirklich jedem Abschluss direkt beteiligt.“ Es gelte, „sie aus ihrer Komfortzone“ zu holen. Kämpferisch sei der Aufsteiger ein „sehr vorbildliches Team, das nur gewinnen kann in dieser Liga“. Vor diesem Umstand hat Hammerl „großen Respekt“. Für ihn sind die Schwabacherinnen „ein sehr unkonventionelles, schwer auszurechnendes Team“. Daraus schließt der aus Nördlingen stammende Wirtschaftsstudent Hammerl: „Eine spezifische Vorbereitung ist basierend auf dem Spielstil der Schwabacherinnen schwierig, der Fokus muss also umso mehr auf uns liegen: weniger Ballverluste, Nutzen unserer körperlichen Überlegenheit und defensive Energie am Ball entfalten.“

Text: www.infranken.de/Fränkischer Tag

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