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D1 kommt in Langen nach hartem Kampf zum Sieg

Es war am Samstagnachmittag ein hartes Stück Arbeit für die Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg (8.) in der Langener Georg-Sehring-Halle, bis der erste offizielle Sieg in dieser Saison der 2. Liga Süd feststand. Das Team von Trainer Konstantin Hammerl lag zur Halbzeit mit einer 31:21-Führung klar auf Erfolgskurs und musste dann doch um das knappe 66:62 bei den Rhein-Main Baskets (3.) kämpfen.

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (12:13) setzten sich die Oberfränkinnen ab. Beim 15:26, das DaJonee Hale nach 14 Minuten mit dem ersten von drei Bamberger Dreiern (bei 16 Versuchen) herauswarf, war die Führung erstmals zweistellig. Die Hammerl-Schützlinge konnten sich dabei auf ihre Lufthoheit verlassen, bis zur Pause waren 32 Rebounds eingesammelt, 14 davon am Langener Brett. Allein 13 konnte sich Branka Lukovic gutschreiben lassen. „Wir hätten da auch schon mit mehr als 20 Punkten führen können, ließen aber auch die einfachsten Möglichkeiten liegen“, erklärte Trainer Hammerl.

21 Sekunden war die zweite Halbzeit alt, da versenkte Hale ihren zweiten Dreier. Das war’s dann auch. Während die Rhein-Main Baskets weiter kämpften, wurden die Bambergerinnen – noch ohne Tori Waldner – Opfer ihres „selbstgefälligen Spiels“, so Hammerl. Die Reboundüberlegenheit war passé. Nelli Dietrich, in der ersten Halbzeit auch von Ramona Hesselbarth abgemeldet, trieb nun ihr Team an, gab kluge Pässe. Vor allem Hale hielt dagegen, erzielte neun ihrer bis dahin 16 Punkte im dritten Viertel (22:15).

Die Hessinnen hatten sich bis auf 43:46 herangekämpft. Sie gingen in den letzten zehn Minuten gar mit 57:53 in Führung, da es ihnen immer gelang, gegen die Zonenabwehr eine Schützin freizuspielen, die unbedrängt abschließen konnte. Hale rettete mit neun Punkten in den letzten zwei Minuten, darunter ein Dreier und ein Drei-Punkte-Spiel, den Bamberger Sieg. Entscheidend war für DJK-Coach Hammerl auch, dass Nelli Dietrich 44 Sekunden vor Schluss foulbedingt vom Feld musste.

In Sachen Rebounds schlossen die Baskets (42) bis zum Ende zu den Fränkinnen (46) auf. Drei Assists gelangen dem Gast, elf dagegen den Langenerinnen, die zudem an der Freiwurflinie sicherer waren (22 Treffer/27 Versuche) als die Hammerl-Truppe (11/18). „Die erste Halbzeit hui, die zweite pfui“, bilanzierte Hammerl. „Nach der Pause haben wir offensiv wenig clevere Entscheidungen getroffen und unser eigentlich starkes Spiel in der Zone zu keiner Zeit richtig nutzen können.“
Rhein-Main Baskets: Stupar (14), Edwards (12 Punkte/1 Dreier), N. Dietrich (9), Köhler (9), Seegräber (6), Wotzlaw (5/1), Cornelius (4), Weyell (3), Schick, Stegbauer / DJK Don Bosco Bamberg: Hale (25/2), Landwehr (14/1), Grbic (10), Lukovic (9), Förner (4), Marschall (4), Barth, Hesselbarth.

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