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Es geht wieder los!

Zwischenzeitlich fast sechseinhalb sehr bewegende und ereignisreiche Monate sind seit dem letzten regulären Bamberger Zweitliga-Spiel vergangenen, ehe am kommenden Mittwoch ab 18.30 Uhr wieder das orange Leder durch die Bamberger Graf-Stauffenberg-Halle fliegt. Erster offizieller Pflichtspielgegner ist dabei am Tag der deutschen Einheit der TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt, welcher im Rahmen einer vorgezogenen Partie des zweiten Spieltages in Oberfranken gastiert. Die eigentlich für den Saisonauftakt am 30. September terminierte Auftaktpartie der Bambergerinnen in Weiterstadt wurde bekanntlich aufgrund einer Nationalmannschaftsnominierung der Südhessinnen auf den 01. November verschoben.

Nach einem arbeitsreichen Sommer wartet somit direkt zum Start in das neue Spieljahr ein echter Härtetest auf das unter dem neuen Stern der DJK Don Bosco Bamberg firmierende Team in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Während sich beide Mannschaften im zurückliegenden Jahr noch in den hinteren Tabellenregionen wiederfanden und die Gäste aus Rheinland-Pfalz lediglich aufgrund des besseren direkten Korbverhältnisses knapp vor der DJK rangierten, soll der Blick in beiden UNESCO-Weltkulturerbe-Städten zukünftig wieder gen höheren Herausforderungen gerichtet werden. Einen im wahrsten Sinne des Wortes großen Coup konnten die Speyerer Verantwortlichen rund um den in seinem zweiten Jahr als Cheftrainer tätigen Marcel Kalamorz hierbei mit der Verpflichtung von Jessie Edwards tätigen, misst die australische Centerspielerin immerhin 1.92 Meter und wird den TOWERS so die erforderliche Stabilität unter den Körben verleihen. Neben ihr werden wohl vor allem die beiden erfahrenen Shantrell Moss (32 Jahre) sowie Anja Jalalpoor (28 Jahre) auf der Guard-Position für die notwendige Ruhe im Spiel der Kalamorz-Schützlinge sorgen. Komplettiert wird dieses Grundgerüst noch von Rückkehrerin Neele Steinort, welche sich nach einem College-Aufenthalt in Los Angeles zur kommenden wieder ihrem Jugendverein anschloss.

Überdies hinaus weisen nicht nur die beiden letztjährigen Saisonverläufe gewisse Ähnlichkeiten auf, auch zeichnen sich die Kaderstrukturen beider Standorte in den vergangenen Jahren vor allem durch ein jeweils vielfältiges Potpourri an eigenen Nachwuchsspielerinnen aus. Während auf Bamberger Seite weit mehr als zwei Drittel des gesamten Aufgebots unter 20 Jahre jung ist sticht auf Speyerer Seite vor allem Annika Netter hervor, welche trotz ihrer 19 Jahre zu Letzt ebenso mit einem zweistelligen Punkteschnitt zu überzeugen wusste.

Abgerundet wird diese uniforme Ausgangslage schlussendlich von den ersten Pokalergebnissen, mussten sich Speyer (61:65) wie auch die DJK (83:92) zu Letzt knapp in ihren jeweiligen Matches geschlagen geben. Nach einer von kleineren Blessuren geprägten, ansonsten allerdings rundum vielversprechenden Vorbereitungszeit gilt es im Lager der Bambergerinnen mit zahlreicher Unterstützung des heimischen Publikums im Rücken nun auch diese erste echte Bewährungsprobe zu bestehen.

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