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U14w1 qualifiziert sich für die Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende spielte die weibliche U14 der DJK in Chemnitz die südostdeutsche Vorrunde der Deutschen Meisterschaft. Dabei kam es zum Aufeinandertreffen der beiden besten bayerischen Teams mit den zwei Vertretern aus der Sachsen/Thüringen-Meisterschaft.

Im ersten Spiel kam es für die DJK gleich zum Duell mit dem TSV Nördlingen, den die Spielerinnen von Coach Jimmy Hummel vor zwei Wochen im Finale der bayerischen Meisterschaft besiegen konnten. Hier entwickelte sich von Beginn an ein mitreißendes und packendes Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte (Halbzeitstand 35:35). Auch im dritten Viertel wechselte die Führung ständig. Bamberg punktete vor allem über die sicher treffende Nora Hummel (36 Punkte). Doch Nördlingen ließ sich bis in die Schlussminute nicht abschütteln. Beim Stand von 68:67 gelang Zoe Rigopoulos ein entscheidender Ballgewinn, den sie in das vorentscheidende 70:67 ummünzte (Endstand 72:67).

Gegen die Ladybaskets Jena spielten die DJKlerinnen souverän auf. Der 74:58-Erfolg war nie in Gefahr.

Somit kam es zum Finale gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Gastgeberinnen ChemCats Chemnitz. Bamberg startete gut in die Begegnung. Nora Hummel war von den Sächsinnen überhaupt nicht zu kontrollieren und die DJK führte schnell mit 14:8. Die Bamberger Kapitänin erzielte starke 49 Punkte und traf aus jeder Lage. Aber auch die Chemnitzerinnen punkteten immer wieder nach sehenswerten Spielzügen, sodass das Spiel stets knapp blieb. Doch Mitte des zweiten Viertels nahm das Unheil seinen Lauf. Die Oberfränkinnen, die mit Maya Ennes schon krankheitsbedingt auf eine wichtige Spielerin verzichten mussten, verloren binnen vier Minuten zuerst Silva Jörg und dann Lilly Kühhorn durch Bänderverletzungen. Die Spielerinnen von Trainer Jimmy Hummel waren geschockt und die ChemCats zogen bis zur Halbzeit auf 48:38 davon.

In der zweiten Halbzeit hielten die weitaus tiefer besetzten "Katzen" das Tempo hoch. Bamberg konnte nicht mehr entscheidend verkürzen. Silva Jörg biss die Zähne zusammen und kam auf das Spielfeld zurück, die nach einem Kreuzbandriss zu Saisonbeginn erst vor kurzem wieder zurück gekehrte Jule Haberkern entlastete mit wichtigen Spielminuten die aufopferungsvoll kämpfenden Stammspielerinnen. So gewannen die Gastgeberinnen ein sehenswertes Spiel mit 93:73.

Beide Teams qualifizierten sich für die bereits am nächsten Wochenende statt findende süddeutsche Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaft in Hofheim/Taunus. Ein toller Erfolg für die jungen Bambergerinnen, die nun zu den acht besten Mannschaften in Deutschland zählen.

Für die DJK Bamberg spielten:
Nora Hummel (38 Punkte gegen Nördlingen/21 gegen Jena/49 gegen Chemnitz), Paulina Eichelsdörfer (3/4/3), Lilly Kühhorn (0/16/6), Sinja Sauer (2/8/2), Silva Jörg (0/4/3), Zoe Rigopoulos (9/12/2), Lea Mohr (2/0/0), Victoria Sheino (15/12/6/), Jule Haberkern (0/0/2).

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